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IMPFUNG GEGEN GEBÄRMUTTERHALSKREBS

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs entsteht hauptsächlich durch die Übertragung von Humanen Papilloma-Viren (HPV) beim Geschlechtsverkehr. Weitere Risikofaktoren sind Tabakkonsum, Geschlechtsverkehr in jungem Alter, eine frühe Schwangerschaft, häufig wechselnde Sexualpartner, genetische Veranlagung, ein geschwächtes Immunsystem (z.B. durch HIV).

Weit mehr als 100 HPV-Typen sind derzeit bekannt, doch nur ein Bruchteil der Viren, die so genannten Hochrisiko-Typen, ist verantwortlich für die bösartigen Zellveränderungen in der Gebärmutterschleimhaut, Humane Papilloma-Viren verursachen jedoch nicht nur Zellveränderungen an den Geschlechtsorganen. Warzen an Händen und Füßen sowie Krebserkrankungen des Afters oder des Mundes sind ebenfalls Folgen einer HPV-Infektion.

Forscher gehen davon aus, dass die Mehrheit der Frauen mindestens ein Mal in ihrem Leben mit dem Virus in Kontakt kommt. Normalerweise ist das Immunsystem in der Lage, den Eindringling zu bekämpfen und innerhalb weniger Monate zu zerstören. Gefährlich wird es, wenn die körpereigene Abwehr versagt und der Erreger über längere Zeit im Körper überlebt. Den Viren gelingt es während dieser Zeit, ihre DNA in das Erbgut gesunder Zellen einzubauen und diese zum unkontrollierten Wachstum anzuregen.

Neuer Impfstoff

Der neue Impfstoff Gardasil schützt vor Erkrankungen, die durch bestimmte HPV-Typen hervorgerufen werden. Ersten Studien zufolge ist Garadasil zu fast hundert Prozent wirksam gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18. Diese Viren sind verantwortlch für 70 % aller Krebserkrankungen der Gebärmutterhalses und für 90 % der Genitalwarzen.

Zugelassen ist das Produkt für Mädchen bzw. Frauen im Alter zwischen 9 und 26 Jahren. Der beste Schutz wird jedoch erzielt, wenn der Impfstoff verabreicht wird, bevor Frauen mit den HP-Viren in Kontakt gekommen sind.

Bestenfalls sollte die Impfung bei Mädchen noch vor den ersten sexuellen Kontakten erfolgen. Nur so kann ein vollständiger Schutz gegen die 4 HPV-Typen gewährleistet werden. Besteht bereits eine HPV-Infektion durch einen oder mehreren Typen, so ist die Impfung lediglich wirksam gegen diejenigen HPV-Typen, die noch nicht in den Körper eingedrungen sind.

Nur 3 Infektionen für einen wahrscheinlich lebenslangen Schutz

3 Impfdosen innerhalb von 6 Monaten sind notwendig, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Eine lebenslange Dauer der Wirksamkeit kann noch nicht vollständig bewiesen werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte gilt der Schutz für die ersten 5 Jahre aber bereits als nachgewiesen. Die Forscher gehen davon aus, dass der Schutz weitaus länger anhält. In jüngsten Veröffentlichungen ist sogar von einem "wahrscheinlich lebenslangem Schutz" die Rede.

Eventuelle Nebenwirkungen

Die Verträglichkeit der Impfung wurde als sehr gut eingestuft. In Bezug auf eventuelle Nebenwirkungen gelten die Vorsichtsmaßnahmen wie bei den meisten anderen Vorsorgeimpfungen. Es Können eintreten: eine leichte Schwellung oder Juckreiz an der Einstichstelle sowie leichtes Fieber oder Abgeschlagenheit während den 2 folgenden Tagen. Verschiedene Personen sollten dennoch vorsichtig sein und ihren Arzt vor der Impfung darauf aufmerksam machen, wenn sie: Medikamente einnehmen, versuchen schwanger zu werden oder bereits schwanger sind, eine Blutgerinnungskranklheit haben, hohes Fieber oder eine akute Krankheit haben, immungeschwächt sind (z.B. durch HIV)

Vorsorgeuntersuchung weiterhin wichtig

Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung, beim Gynäkologen ist bisher die einzige Möglichkeit, Krebsvorstufen im Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Auch nach der Impfung sollten Frauen ihren Arzt weiterhin regelmäßig aufsuchen, denn eine bestehende HPV-Infektion kann nicht durch die Impfung geheilt werden. Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen, die durch bereits vorhandene Viren hervorgerufen werden, können somit trotz Impfung entstehen.

Zudem ist der Impfstoff nur gegen 4 HPV-Typen wirksam, die für 70 % der Krebserkrankungen im Gebärmutterhals verantwortlich sind. 30 % der bösartigen Zellwucherungen werden demnach durch andere Viren verursacht.

Kosten und Erstattung

Eine Dosis des Impfstoffes kostet 137,40 €. Da drei Impfdosen benötigt werden, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen, belaufen sich die Kosten pro Person auf insgesamt 412,20 €.

Die gesetzliche Krankenversicherung hat bisher keine Erstattung vorgesehen.


Quelle: Freie Krankenkasse




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